Mit den Jahren verändert sich unser Körper – und auch unser Gehör bleibt davon nicht unberührt. Ab etwa dem 50. Lebensjahr bemerken viele Menschen, dass das Hören nicht mehr so ist wie früher. Doch was passiert da genau, und warum fällt uns das oft erst spät auf?
Im Laufe der Zeit nimmt die Leistungsfähigkeit unseres Gehörs auf natürliche Weise ab. Dieser Prozess geschieht schleichend und betrifft vor allem die hohen Töne. Das bedeutet, dass wir Schwierigkeiten haben, bestimmte Geräusche oder Worte klar zu verstehen. Besonders betroffen sind die Konsonanten wie „S“, „F“, „T“, „K“, „P“ und „H“. Wenn wir diese Laute nicht mehr eindeutig hören, kann es zu Missverständnissen kommen – zum Beispiel bei den Wörtern „sein“, „fein“ oder „kein“.
Wie macht sich eine Hörminderung bemerkbar?
Es gibt einige Anzeichen, auf die wir achten sollten:
- Gespräche in lauten Umgebungen: Wir haben Schwierigkeiten, das Gesprochene zu verstehen, wenn Hintergrundgeräusche vorhanden sind.
- Unverständliches Sprechen: Andere Menschen scheinen zu nuscheln oder undeutlich zu sprechen.
- Häufiges Nachfragen: Wir müssen öfter nachfragen, wenn uns etwas nicht klar ist.
- Überhören von Geräuschen: Alltägliche Geräusche wie das Ticken eines Weckers oder das Signal der Spülmaschine entgehen uns.
- Veränderte Wahrnehmung von Musik: Unsere Lieblingsmusik klingt plötzlich anders oder weniger angenehm.
- Lautstärke beim Fernsehen: Wir stellen den Fernseher lauter ein, was von anderen bemerkt wird.
Es ist wichtig, dass wir unsere Hörgewohnheiten aufmerksam beobachten und bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Ein Hörtest bei United Optics kann genau zeigen, wie es um unser Gehör steht. So lassen sich gemeinsam individuelle Lösungen entwickeln, damit wir auch im hohen Alter weiterhin aktiv am Alltag teilnehmen, Gespräche klar verstehen und die Geräusche um uns herum genießen können.